Neue Platten  

Feuilleton | aus FALTER 31/12 vom 01.08.2012

Kurz besprochen: toller Hip-Hop, verkiffter Metal und Bach, auf der Mandoline gespielt

Pop 

Nas: Life Is Good Lange litt die Karriere des Ausnahmerappers Nas darunter, dass der New Yorker als kaum 20-Jähriger 1994 mit dem Debüt "Illmatic“ bereits sein Meisterwerk vorgelegt hatte. Knapp zwei Dekaden später gelingt ihm mit "Life Is Good“ jetzt sein rundum bestes Album seither. Der Titel ist delikat, plagten Nas doch zuletzt Steuerprobleme und die Scheidung von Kelis (auf dem Cover hält er ihr Hochzeitskleid). Solcherart in die Ecke gedrängt, rappt er mit der ihm eigenen Mischung aus lyrischem Furor und dichterischer Finesse alles in Grund und Boden. Und die Beats sind auch würdig. (Def Jam) sf

Moritz von Oswald Trio: Fetch Auf die Freiheit des Experiments, die Technogigant Moritz von Oswald und seine Mitmusiker Vladislav Delay und Max Loderbauer auf ihren ersten beiden Alben zelebrierten, folgen wieder Strukturen. Zwar gibt es auf "Fetch“ erneut diverse Bezüge zu ECM-Jazz, doch


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