7  Sachen, die Sie über STÜRME eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 31/12 vom 01.08.2012

Hat die Sturmzeit endlich begonnen?

Kann man nicht genau sagen. In unseren Breitengraden gibt es keine explizit stürmische Jahreszeit, anders als etwa in Asien mit dem Monsun. Dort weiß man, was man in der Regenzeit zu erwarten hat.

Heißt es denn nicht, die fünfte Jahreszeit sei die Sturmzeit?

Welche ist das nun wieder? Eigentlich kannte man hierzulande bislang Frühlingsstürme und Herbstunwetter. Klar gab es auch Sommergewitter - aber im vergangenen Jahrzehnt jagte ein Extremereignis das andere. Zumindest gefühlt: Auf das Jahrhunderthochwasser folgten der Jahrhundertsturm und die Jahrhunderthitze.

Echt? Den Jahrhundertjahrgang gab’s nach einem Hochwasser?

Hier ist nicht von in Gärung befindlichem, jungem Wein die Rede, sondern vom Wetter! Präziser: Unwetter.

Sturm meint … Regen, Wind et cetera?

Erfasst. Ein Wind gilt dann als Sturm, wenn orkanartige Böen von elf Beaufort in zehn Meter Höhe gemessen werden.

Was sind denn Beaufort?

Die Einheit, in der Windstärke angegeben wird: Die wird anhand der Beaufortskala gemessen, die zur Klassifikation von Winden nach ihrer Geschwindigkeit dient.

Stehen nicht Knoten für Stärke?

Genau genommen sind Knoten die Einheit für die Windgeschwindigkeit, so wie Newton für die Windkraft.

Gibt es einen Unwetterdienst?

Natürlich. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vermeldet auf ihrer Website Unwetterwarnungen, ebenso wie die Österreichische Unwetterzentrale.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige