Entspurt

Spurensuche: Christopher Wurmdobler | Stadtleben | aus FALTER 31/12 vom 01.08.2012

In New York malen sich Aktivisten eigene Radfahrbahnen - und in Wien?

Was Ottakring für Wien ist, ist Williamsburg für Brooklyn - hier wie dort regiert der Hipster. Beziehungsweise: der Yppster. Und der fährt dort wie hier gerne mit dem Fahrrad. Nun kam es, dass der offizielle Fahrradstreifen auf der Bedford Avenue abgenutzt und kaum noch zu sehen war, was die New Yorker Stadtverwaltung nicht zu stören schien. Die Williamsburger Fixie-Hipster hingegen schon. Kurzerhand griffen ein paar Radaktivisten zu Farbe, Schablone und Farbroller und malten die Radspur auf der stark frequentierten Straße einfach selbst nach.

Auf Youtube gibt es ein Video von dieser Urban-Hacking-Aktion, die gleichermaßen Protest wie Instandsetzung bedeutet. "Wir sind New Yorker Biker“, heißt es am Ende des Clips, "wir lassen uns unsere Spuren nicht wegnehmen.“ Und weiter: "Wir werden sie wieder aufmalen, für unsere eigene Sicherheit.“

Eigentlich ist es verwunderlich, dass in Wien noch niemand mit Schablonen

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