Wien, wo es isst  

Badeteich Hirschstetten: Gemüseparadies & Plattenbau

Kulinarischer Grätzel-Rundgang


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 31/12 vom 01.08.2012

Auf der Suche nach entrischen Bademöglichkeiten am Rande Wiens stößt man früher oder später auf den Badeteich Hirschstetten. Der ist von eindrucksvoller Größe und schon wirklich sehr am Rand der Stadt. Soll heißen, hier gibt es keine Gärten mehr, hier gibt es Felder und Plantagen. Und hier gibt es keine Häuser mehr, sondern Nordrandsiedlungen und Plattenbauten. Und endlose G’stätten. Hat was, ist aber fern der Idylle, wie man sie sich via Stadtplan vielleicht zurechtfantasieren mag.

Auf ins Veggie-Paradies

Das heißt, die Gärtnerei Bach ist definitiv Idylle. So sehr, dass man sagen muss, Leute, wenn ihr euer Gemüse tatsächlich am Karmelitermarkt kauft, und nicht mit der U2 bis Endstation oder mit der Schnellbahn nach Hirschstetten fahrt, seid ihr selber schuld. Denn das ist das Veggie-Paradies. 70 bis 80 Sorten Paradeiser, unglaubliche Bohnen, Salate, Kräuter, Gurken (russische Gurke!), 100 Chili-Sorten - "es gelingt mir nicht, weniger zu machen“, sagt Eveline Bach.

Melanzani,

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