Afghanistan Bananistan*


Lokalkritik: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 31/12 vom 01.08.2012

Was isst man eigentlich in Afghanistan? Wien hat sein erstes afghanisches Lokal

Jeder kennt Afghanistan; dort gewesen ist allerdings noch kaum wer. Und wenn wer dort war, dann sicher nicht des Essens wegen. Wikipedia sagt, in Afghanistan esse man hauptsächlich Brot und trinke Tee, frugal, aber immerhin. Medial wird schließlich eher das Bild vermittelt, dass die Bauern dort nur mit einer Feldfrucht ihr Überleben sichern könnten: Schlafmohn.

Kurzer Exkurs: Wenn man durch Bowery in Manhattans Südosten schlendert, gibt’s dort reichlich afghanische Lokale - wie es dort reichlich Lokale aller Küchen dieser Welt gibt. Und weil dort ein Beisl neben dem anderen und der Konkurrenzdruck entsprechend groß ist, ist die afghanische Küche in diesen Lokalen heiß und würzig und farbenfroh und großartig.

In Wien hat vergangenen Samstag das erste afghanische Lokal der Stadt aufgemacht. In der Zieglergasse, wo im vergangenen halben Jahr sehr viel aufmachte, fast wie in Bowery. Ein ehemaliges (und

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige