Kuba im 21. Jahrhundert: Hasta la Niederlage siempre?

Politik | Rezension: Julia Zarbach | aus FALTER 32/12 vom 08.08.2012

Der Kuba-Experte Michael Zeuske versucht einen Blick auf die Zukunft des sozialistischen Inselstaats in der Karibik

Auf Kuba, wo der Sozialismus seit über einem halben Jahrhundert ein Zuhause gefunden hat, trotzt man noch immer den Weltläufen. Aber wie lange noch? Wie wird es mit der kleinen Insel weitergehen?

Der Name des karibischen Staates ist untrennbar mit jenem des Revolutionsführers Fidel Castro verbunden. Diese Beziehung wird aber bald an ihre natürliche Grenze stoßen. Nachdem der "Máximo Líder“ 2006 wegen einer lebensgefährlichen Darmerkrankung notoperiert werden musste, übergab er die Regierungsgeschäfte seinem Bruder Raúl. Kommenden Montag wird der "Comandante en Jefe“ seinen 86. Geburtstag feiern.

Der deutsche Kuba-Experte Michael Zeuske, der an der Universität Köln lehrt, beschäftigt sich in seinem neuen Buch "Kuba im 21. Jahrhundert“ mit den unmittelbaren Perspektiven des Landes, das eine der letzten Bastionen des Sozialismus darstellt.

Sympathie für Castro


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