Rettungsmission für eine Marke

Feuilleton | Ahnenforschung: Joachim Schätz | aus FALTER 32/12 vom 08.08.2012

Ridley Scotts zerfahrenes Science-Fiction-Epos "Prometheus“ lässt die DNA von "Alien“ in alle Richtungen wuchern

Im Hollywood der 1920er- und 1930er-Jahre wurden Filmkopien nach der Kinoauswertung häufig vernichtet. Im Archiv blieb oft nur das Drehbuch liegen, um ein paar Jahre später als Grundlage einer neuen Verfilmung dienen zu können. Auf den ersten Blick könnte man meinen, das aktuelle Hollywood habe in seiner anhaltenden Remake-Versessenheit nahtlos an dieses Recyclingprinzip angeschlossen.

Gerade die Zukunft scheint man sich dort nur unter Rückgriff auf die jüngere Vergangenheit vorstellen zu können: In zwei Wochen kommt der Science-Fiction-Thriller "Total Recall“ generalüberholt ins Kino, das Original von Paul Verhoeven stammt erst aus 1993. An Remakes von Verhoevens "RoboCop“ (1987) und "Starship Troopers“ (1997) wird schon gearbeitet.

Im Unterschied zur Praxis im klassischen Hollywood zielen solche Neuauflagen heute nicht einfach auf das effiziente Verwalten von


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