"Mit dem Ambros hat sich fast jeder zerstritten“

Feuilleton | Interview: Wolfgang Kralicek, Gerhard Stöger | aus FALTER 32/12 vom 08.08.2012

Der Kabarettist und Autor Manfred Tauchen über Austropopsternstunden, Hitparadenmissverständnisse und seine "Augustin“-Inszenierung im Stadtsaal

Manfred Tauchen sitzt im Gastrobereich des Stadtsaals auf der Mariahilfer Straße, trinkt seinen Frühstückskaffee und wundert sich, dass Journalisten, die sich für neun Uhr morgens angekündigt haben, auch tatsächlich um neun Uhr erscheinen.

Der 65-Jährige war an zwei Kapiteln der Austropopgeschichte maßgeblich beteiligt: Mit Wolfgang Ambros und Joesi Prokopetz dachte er sich "Der Watzmann ruft“ aus, ein subversives Hörspiel, das zur Kultschallplatte und zum Musicalhit wurde. Und dann war da noch das Projekt DÖF und der Hit "Codo … düse im Sauseschritt“, der die Herren Tauchen und Prokopetz 1983 kurzzeitig zu Popstars machte.

Tauchen lebt seit Jahrzehnten als Schauspieler und Kabarettist in Deutschland; mit Ambros und Prokopetz hat er sich überworfen. Nachdem er 2011 bereits "Der Watzmann ruft“ im Stadtsaal gezeigt hat, bringt


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