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"Die Königin ist tot“: Lilly und die Superreichen

Lexikon : Vorträge : Musik | aus FALTER 32/12 vom 08.08.2012

Olga Flor hat einen ungewöhnlichen Werdegang. Sie wurde 1968 in Wien geboren und ließ sich erst später in Graz nieder, und sie hat Physik studiert und im Multimediabereich gearbeitet, ehe sie 2002 mit dem Roman "Erlkönig“ debütierte. Es folgten "Talschluss“ (2005) und "Kollateralschaden“ (2008), mit dem Flor für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Weil sich das nur bedingt in Verkaufszahlen niederschlug, kehrte die Autorin danach zur Physik zurück und begann eine Dissertation zu schreiben. Der Literatur hat sie jedoch keineswegs den Rücken gekehrt. Nun erscheint ihr vierter Roman, "Die Königin ist tot“ (Zsolnay), über eine junge Europäerin, die sich in den USA einen Medientycoon anlacht. Der Verlag verspricht eine Mischung aus Komödie und Tragödie. Buchpremiere ist bei den O-Tönen, Klaus Nüchtern moderiert. SF

Museumsquartier, Hof 8, Do 20.30


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