Die Gutbanken

Politik | Bericht: Ruth Eisenreich | aus FALTER 33/12 vom 16.08.2012

Immer mehr Menschen sorgen sich darum, was auf der Bank mit ihrem Geld geschieht - ethische Banken füllen diese Nische

Atomkraftwerkbetreiber, Waffenhersteller und Firmen, die Kinder ausbeuten: Kaum jemand will solchen Unternehmen Geld in die Hand drücken. Doch wer ein Konto bei einer großen Bank hat, tut indirekt möglicherweise genau das.

Seit einigen Jahren erkundigen sich mehr und mehr Menschen vor der Kontoeröffnung nicht nur nach Laufzeit und Zinsen, sondern auch danach, was zwischen Einzahlung und Abhebung mit ihrem Geld geschieht - und das Angebot für sie wächst. In vielen Ländern gibt es mittlerweile alternative Banken, in Deutschland etwa die GLS (Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken), die Umweltbank, die niederländische Triodos Bank, die katholische Steyler Bank und die Ethikbank, einen Zweig einer ostdeutschen Volksbank.

Sie alle investieren die Gelder ihrer Kunden ausschließlich in Unternehmen und Staaten, die gewisse ethische Kriterien erfüllen. Wer will, kann


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