Die Bank, das sind wir

Analyse: Kurt Bayer | Politik | aus FALTER 33/12 vom 16.08.2012

Der Einfluss der Banken auf die Staaten ist viel zu groß. Aber wer gegen die Bankenrettung wettert, hat das Problem nicht verstanden

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass das allzu enge Verhältnis zwischen Banken und den jeweiligen Staaten die derzeitige Banken- und Staatsschuldenkrise verursacht hat. Der Versuch der Eurozonen-Staatschefs beim letzten Gipfel, dieses allzu enge Verhältnis zu durchbrechen, indem ein europäischer Aufsichts- und (vielleicht) Einlagensicherungs- und Schuldenrestrukturierungsfonds (ESM) installiert wird, hat bisher nicht die nötige Aufmerksamkeit gefunden. Worum geht es?

Auch in Europa wird der größte Teil der jeweiligen Staatsschuld von eigenen Banken gehalten. Im Gegenzug spielen riesige "eigene“ Staatsschulden in den Bilanzen der größten Banken eine große Rolle. Eigentlich müsste es erstaunen, dass die Gründung der Eurozone, also der gemeinsamen Währung für nunmehr 17 Länder, diese enge Bindung nicht aufgelöst hat. Letztlich kann heute

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