Ein "lucky buy“, aber nicht für die Mieter

Politik | Bericht: Nina Horaczek | aus FALTER 33/12 vom 16.08.2012

Seit dem Buwog-Verkauf stieg der Wert der Immobilien - aber auch die Klagen der Bewohner häufen sich

Links der Kahlenberg, rechts der Leopoldsberg. Eine Idylle, könnte man meinen. Für Hartwig Hofmann ist diese aber vorbei, seit die Immofinanz sein Hausherr ist.

2004 kaufte die Immofinanz von der damaligen schwarz-blauen Regierung um 961,28 Millionen Euro die staatliche "Bundeswohnbaugesellschaft“ (Buwog) und damit auch Hofmanns Wohnung in der Krapfenwaldgasse.

Dabei hatte der Mieter schon 2001 einem Kaufangebot der Buwog zugestimmt und wollte die 80-Quadratmeter-Wohnung zu einem marktüblichen Preis erwerben. "Die Unterlagen lagen beim Notar, als die Buwog plötzlich an die Immofinanz ging“, erinnert sich der 56-Jährige. Für ihn gab es kurz darauf statt eines Kaufvertrags eine Räumungsklage.

Vergangene Woche berichtete die Presse, die Buwog-Wohnungen stünden zum Verkauf - um 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro, fast das Dreifache gegenüber 2004. "Es ist kein Verkauf geplant“, sagt hingegen


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