Dahoam isch dahoam

Medien | Analyse: Petra Sturm | aus FALTER 33/12 vom 16.08.2012

Bauerngarten und Brandteigkrapfen: Wie österreichische Zeitschriften von dem neuen G’riss um die Heimat profitieren

Wenn die Augusthitze den Städter lähmt und ihn der Autoverkehr erstickt, dann flüchtet er dorthin, wo die Natur Entspannung verspricht. "Dann fahren wir eben übers Wochenende raus aufs Land. Dorthin, wo wir vielleicht schon als Kind gewesen sind. Und glücklich waren“, heißt es im aktuellen Editorial der Zeitschrift Servus in Stadt & Land.

Wo der Schlüssel zum Glück liegt, weiß auch Ute Frieling-Huchzermeyer, Chefredakteurin des Magazins Landlust: "Es sind die praktischen Welten, die kopflastige Menschen ins Gleichgewicht bringen: Unkraut jäten, Rasen mähen, Hecken schneiden …“ Das einfache Leben im Einklang mit der Natur beschert Frieling-Huchzermeyer schöne Verkaufserfolge.

Das deutsche Landlust überholte Anfang 2012 mit einer Auflage von über einer Million Marktgrößen wie den Spiegel und erzielte Verkaufszahlen, die dem Provinzblatt aus dem Landwirtschaftsverlag


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