"Am liebsten würde ich leben wie ein junger Hund“

Feuilleton | Interview: Sebastian Fasthuber Fotos: Julia Fuchs | aus FALTER 33/12 vom 16.08.2012

Peter Cornelius ist mit seinen Songs seit vielen Jahren die gute Seele der österreichischen Popmusik. Von Altersmilde hält er allerdings nichts

Peter Cornelius ist unter den heimischen Musikern, die in den 1970er- und 1980er-Jahren Erfolg hatten, der Feinfühlige, seine Songs sind Seelenmusik. Mit der Schublade Austropop wollte er nie etwas zu tun haben. Muss er auch nicht. Der heute 61-Jährige war in Deutschland erfolgreicher als jeder andere heimische Singer/Songwriter.

Stücke wie "Du entschuldige - i kenn’ di“, "Reif für die Insel“, "Segel im Wind“, "Süchtig“, "Ganz Wien hat den Blues“, "Die Wolk’n“ oder "Der Kaffee ist fertig“ haben die Zeit überdauert. Nach einem Burnout in den 1990ern ließ es der Wiener ruhiger angehen. Seit einigen Jahren spielt er wieder regelmäßig Konzerte in Österreich und Süddeutschland. Seine letzten Alben klingen rauer als frühere Werke und sind weitgehend keyboardfrei.

"Sanft ist unser Kampf“ heißt ein weiterer bekannter Cornelius-Titel.


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