Neue Platten

Feuilleton | aus FALTER 33/12 vom 16.08.2012

Kurz besprochen: Hipsterpop aus Brooklyn, deutsche Jazzblasmusik und Austro-Protestreggae

Pop

Yeasayer: Fragrant World Als Yeasayer 2007 debütierten, mochte man sie für eine weitere dieser Bands halten, die zu ihren alten Talking-Heads-Platten auch noch den Paul Simon der mittleren 1980er-Jahre entdeckt hatten und damit ihren Indierockentwurf interessanter zu machen versuchten. Es sollte anders kommen: Das Trio aus Brooklyn ist eigensinniger, kreativer und ein bisschen ausgeschlafener als das Gros der gegenwärtigen Indie-Hipster-Partie; Album Nummer drei schließt jetzt verspielten Synthiepop mit futuristischem Funk kurz und tunkt R&B-Beats in liebliche Psychedelik. Schwer greifbar, aber gut. (Mute) gs

Maike Rosa Vogel: Fünf Minuten In Deutschland hat Maike Rosa Vogel schon viele Fans. Das sollte auch in Österreich zu schaffen sein. Auf ihrem dritten Album "Fünf Minuten“ zeigt sie, dass es neben dem Gedankenballast der Diskurspopschule und dem halb verdauten Gefühlsbrei der meisten


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