Die Stadt als Kindergarten Eden

Stadtleben | Selbstversuch: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 33/12 vom 16.08.2012

Mit Kind in Wien bekommt man erstaunlich selten Bauklötzchen zwischen die Beine geworfen

Wenn der Nachwuchs unter sechs ist, haben’s die Eltern gut. Natürlich haben sie es auch mit älteren Kindern gut, aber die ganz kleinen kosten weniger. Im Schwimmbad, in den Öffis, im Zug. Sogar der Eintritt ins Museum ist mit Kindern günstiger. Und das, obwohl alle unter 19 Jahren ohnehin gratis rein dürfen. Aber zwei Eltern zahlen weniger als zwei Erwachsene - wo kann man hier Kinder ausborgen?

Der Besuch war nur eine Woche da, die Kleine eineinhalb, der Große ist sechs und kommt im Herbst in die Schule. Und es war einigermaßen erstaunlich, wie hilfsbereit man in Wien dann doch ist, wenn Kinder im Spiel sind. Da wird in der Bim Platz gemacht für den Kinderwagen samt Kinderwagenschubser. Ein alter Mann springt auf, damit sich der viel jüngere Kinderwagenschubser hinsetzen kann. Nein, das ist nicht notwendig. Nun setzen Sie sich schon. Nein, bleiben Sie sitzen, bitte.

Wien überschlug sich fast


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige