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Kiesler-Preisträgerin Judith Barry im Mumok

Lexikon | aus FALTER 33/12 vom 16.08.2012

Seit Mitte der 1980er-Jahre stellt Judith Barry in ihren Arbeiten die Wechselwirkungen zwischen Medien, Architektur und Gesellschaft dar. Für ihre interdisziplinäre Arbeitsweise erhielt sie im Jahr 2000 den Österreichischen Friedrich-Kiesler-Preis für Architektur und Kunst. Im Mumok ist nun "Voice off“ (1999) zu sehen, eine Doppelprojektion, wobei eine Trennwand den Raum in zwei gleich große Hälften teilt. Der Betrachter kann zwischen den beiden Räumen durch einen Vorhang in der Wand hin - und hergehen. Auf der einen Raumseite ("her side“), befinden sich die Charaktere in einem mit Nebelschwaden gefüllten Raum. Auf der anderen Seite ("his side“) versucht ein Mann in einem Arbeitszimmer sich zu konzentrieren. MD

Mumok, bis 25.11.


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