Seinesgleichen geschieht  

Der Ton wird härter, die Austrobarbaren kommen

Der Kommentar des Chefredakteurs


Armin Thurnher
Falter & Meinung | aus FALTER 34/12 vom 22.08.2012

W olfgang Fellner ist ein reicher Mann und ums Haar, stünde nicht ich ihm diesbezüglich im Weg, der Doyen der österreichischen periodischen Presse. Er hat dem Land einige Perlen der Publizistik geschenkt, und ich habe sie ihm immer vorgeworfen. Zu seiner jüngsten Kreation, einer - wie es einst bei Fellner hieß - "neuen Innovation“ des Qualitätsjournalismus namens Österreich, fällt mir nichts mehr ein, seit das Blatt auf seiner Titelseite den Pissfleck auf der Hose eines Bankräubers rot eingeringelt und zwecks besserer Sichtbarkeit mit einem Pfeil hervorgehoben hatte.

Schon Fellners Schülermagazin Rennbahn-Express zeichnete sich durch kritisches Getue im Verbund mit Politikergeschmuse aus. Sein Magazin Basta eröffnete er, indem er den verstorbenen Grünen-Politiker Fux verleumdete. Die Grünen hatten dann bei der Wahl 1983 keine Chance. Basta war mit SPÖ-Unterstützung gestartet worden, wie aus Unterlagen hervorging, die man in einer von Hans Mahr, dem SPÖ-Wahlkampfmanager

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