Kolumne 

Wenn der Syrien-Konflikt größer wird, kommt die Intervention

Außenpolitik


Raimund Löw
Falter & Meinung | aus FALTER 34/12 vom 22.08.2012

Muss die Welt wirklich zusehen, wie das Regime Baschar al-Assads im Überlebenskampf sein eigenes Land in Schutt und Asche legt? Und: Welchen Preis wird das Nichteingreifen haben, wenn das syrische Regime schließlich stürzt?

In den USA kritisieren immer mehr Außenpolitikexperten die Untätigkeit der Obama-Administration. Frankreichs Expräsident Nicolas Sarkozy stört die sommerliche Lethargie mit dem Aufruf, dem syrischen Aleppo zu Hilfe zu kommen, so wie er Bengasi während des libyschen Aufstandes helfen ließ. Französische und britische Nato-Flugzeuge retteten die Rebellenmetropole vor den angreifenden Gaddafi-Truppen.

Trotz eines überwältigenden militärischen Übergewichts des Assad-Regimes lässt sich die syrische Aufstandsbewegung nicht niederwerfen. Der Bürgerkrieg hat die Staatsgrenzen längst gesprengt. Die syrische Opposition hält schiitische Libanesen gefangen, weil die Schiitenmiliz Hisbollah das Assad-Regime unterstützt. Jetzt revanchierte sich ein schiitischer Clan

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