"Ich habe ja keinen Vogel“

Bericht: Wolfgang Zwander | Politik | aus FALTER 34/12 vom 22.08.2012

Ex-Justizministerin Karin Gastinger wurde von der Justiz wegen der Telekom-Causa abgehört. Nun steht sie auch im Verdacht, Scheinangebote und Preisabsprachen getätigt zu haben

In anderen Staaten beschäftigen sich mit abgewählten Regierungen Zeithistoriker, in Österreich Staatsanwälte. Karin Gastinger, 48, ist eine der vielen Politikerinnen und Politiker der schwarz-blau-orangen Regierungsjahre, die in den vergangenen Monaten von der Justiz an ihre Vergangenheit erinnert wurde. Im Fall Gastinger ist das doppelt brisant, weil sie von 2004 bis 2007 als Justizministerin der Staatsanwaltschaft vorstand.

Bereits im vergangenen Jänner wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft ihre ehemalige Chefin in Verdacht hat, im Jahr 2006 einen Vorzugsstimmenwahlkampf mit Geld der Telekom finanziert zu haben. Laut Verdacht der Ermittler waren 240.000 Euro der teilstaatlichen Telekom in den Gastinger-Wahlkampf geflossen (wobei dieser vorzeitig abgebrochen wurde, weil Gastinger im September 2006, kurz

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