"Journalismus ist mehr als ein Job“

Medien | Interview: Armin Thurnher | aus FALTER 34/12 vom 22.08.2012

Ex-Pressechefredakteur Michael Fleischhacker über die Presse und die Welt

Als vor ein paar Tagen Michael Fleischhacker als Chefredakteur der Presse abtrat, war das Rätselraten groß. Fleischhacker begnügte sich mit einem Abschiedsbrief in seinem Blatt, auf andere Statements verzichtete er. In diesem Gespräch - dem bisher einzigen nach seinem Abgang - spricht er über seine Zukunft, vor allem aber darüber, wie er seinen Job aufgefasst hat, was Journalismus sein kann und sein soll. Und natürlich darüber, was das ist, die Presse und Die Presse.

Falter: Herr Fleischhacker, überrascht, dass es so weit kam?

Michael Fleischhacker: Nein. Alle anderen waren überrascht. Aber es war von Anfang klar, dass mein Abgang eine Option ist. Wenn zwei Unternehmen näher zusammengehen und eine Totalfusion möglich ist, muss man als Teil des verantwortlichen Managements damit rechnen, danach nicht mehr Teil davon zu sein. Man kann ja nicht Posten sparen und das Management gleich lassen.

Es wird also gespart?


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