Das scharlachrote Biest mit den sieben Köpfen

Feuilleton | Feature: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 34/12 vom 22.08.2012

Neues vom deutschen Pop-Wunderkind: Das dritte Album von Get Well Soon ist der Score zu einem imaginären B-Picture

Söhne reicher Eltern, aufgepasst: Demnächst kommt das neue Album von Konstantin Gropper alias Get Well Soon in den Handel, und ihr seid die Zielgruppe!

"Zu diesem Album kann das Millionärssöhnchen im Cabrio sein Babydoll durch die Berge um den Gardasee kutschieren“, verspricht Gropper im PR-Text. "Wenn ihm danach ist, kann er aber auch die Medikamente absetzen und ab durch die Leitplanke.“

Das Album hört auf den zweisprachigen Titel "The Scarlet Beast O’ Seven Heads - La Bestie Scarlatta Con Sette Teste“. Denkt man dabei an ein italienisches B-Movie aus den 1970er-Jahren, Stilrichtung Dario Argento, ist das ganz im Sinne des Erfinders.

Beim Schreiben der Songs hatte Gropper brutale Spaghettiwestern, räudige Krimis und schundige Horrorfilme im Hinterkopf - wobei ihn vor allem der billige Sound inspirierte. "Dieses angekitschte Trash-Ding berührt mich“, sagt er.


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