7  Sachen, die Sie über FLEDERMÄUSE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 34/12 vom 22.08.2012

Jetzt flattern sie wieder durch heiße Sommernächte - wieso gibt es so viele Fledermäuse in Wien?

Wo sonst, wenn nicht in der Welthauptstadt der Operette? Kleiner Scherz. 28 Fledermausarten sind in Österreich heimisch. In Wien sind am häufigsten: der große Abendsegler, die Alpenfledermaus, die Zweifarbfledermaus und die Zwergfledermaus.

Klingt ja niedlich, wie groß ist so ein Fledermauszwerg?

Zwergfledermäuse werden oft für Junge gehalten, ihr Körper ist gerade einmal 2 cm lang. Der Abendsegler hat immerhin eine Flügelspannweite von fast einem halben Meter.

Muss man sich vor Fledermäusen fürchten?

Nur, wenn Sie auch Angst vor Vampiren haben. Aber keine Angst: Flugmäuse wollen Sie nicht fressen. Und auch nicht Ihr Blut saugen.

Was wollen sie denn dann?

Insekten fressen. Allerdings sollten Sie sich nicht beißen lassen.

Was muss man tun, wenn sich eine Fledermaus ins Zimmer verirrt hat?

Ruhe bewahren, Fenster ganz weit aufmachen, Licht ausschalten und abwarten. Auf keinen Fall herumfuchteln. Das schlaue Tierchen findet schon wieder den Weg hinaus.

Und wenn sich eine Fledermaus auf meinem Dachboden einquartiert hat?

Hängen lassen. Auch für den Winterschlaf. Und im Frühjahr dann Generalputz.

Und Fledermäuse sind wirklich so groß?

Immer noch besorgt? Es kommt wie gesagt auf die Art an. Und: dem Stadtmenschen erscheint die Natur oft generell größer, als sie tatsächlich ist.


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