Nach den Spielen ist vor den Spielen: Österreich bei den Paralympics

Stadtleben | aus FALTER 34/12 vom 22.08.2012

 Kaum sind die Olympischen Spiele in London vorüber, gehen die Spiele in London auch schon weiter: 4200 Sportlerinnen und Sportler aus 160 Nationen treten bei den Paralympics in 20 Disziplinen an. Von 29. August bis 9. September dauern die Paralympischen Spiele der Behindertensportler, die - unter anderem - traditionell in jenen Sportstätten ausgetragen werden, in denen zuvor um olympische Medaillen gekämpft wurde. Aus Österreich machen sich 32 Athletinnen und Athleten auf den Weg nach London zu den 14. Sommerspielen dieser Art - und die Hoffnung ist groß. Immerhin gewannen Sportler aus dem österreichischen Team vor vier Jahren in Peking sechs Medaillen: vier Gold- und je eine Silber- und eine Bronzemedaille für das Österreichische Paralympische Komitee (ÖPC). Mit im Team 2012 sind unter anderem Thomas Geierspichler (Leichtathletik), Christoph Etzlsdorfer (Handbike), Andreas Vevera (Tischtennis), Wolfgang Schattauer (Handbike), Stanislaw Fraczyk (Tischtennis) oder Martin Legner (Tennis), die bereits an Paralympischen Spielen teilgenommen haben. Neu im Österreich-Team ist auch der querschnittgelähmte Reiter Bepo Puch.

Kommende Woche werden die Spiele im Olympiastadion eröffnet. Queen Elizabeth II. wird wieder dabei sein. Und auch Bundespräsident Heinz Fischer möchte die Eröffnung in London live miterleben. Wenn dann noch die eine oder andere Medaille für Sportler aus Österreich herausspringt, haben nicht nur die Boulevardzeitungen Jubelgrund. Hurra: Paralympisches Gold für alle!


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