"Nichts zu feiern“

Steiermark | Analyse: Gerlinde Pölsler | aus FALTER 34/12 vom 22.08.2012

Am 110. Geburtstag des GAK steht seine Zukunft erneut in den Sternen

Da wird einer 110 Jahre alt - und es gibt kein Fest? Vergangenen Samstag beging der Grazer Fußballverein GAK das runde Jubiläum, doch gefeiert wurde nicht. "Weil wir nichts zu feiern haben“, erklärt Präsident Benni Bittmann. "Ein Fußballverein lebt von sportlichen Erfolgen. Wenn man die nicht hat, brauchen wir keine große Feier zu machen.“ Oberstes Ziel bleibe weiterhin der Wiederaufstieg in die Erste Liga, der heuer schon zum Greifen nah war, bevor es in Hartberg zum Debakel kam: GAK-Fans stürmten den Platz, das Match wurde abgebrochen. "Wobei der Aufstieg in der heurigen Saison sicher um einiges schwieriger wird, weil die Konkurrenz viel härter ist“, so Bittmann.

Andere Probleme will der Präsident, der sich seit 2010 bemüht, Ruhe in den Verein zu bringen, und als Integrationsfigur gilt, nicht sehen. Dabei stellt sich beim GAK, nach einem "Konkurshattrick“ in den letzten Jahren, einmal mehr die Frage:


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