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Zwischen Ahnenpolka und Dönerwalzer

Lexikon | aus FALTER 34/12 vom 22.08.2012

Die "Zuwanderer Fantasie“ mit Ulrike Beimpold (hier mal nicht als Kabarettistin zu sehen) und einem Instrumentalquartett ist ein "rotweißrotes Quo-vadis“, das zwischen Ahnenpolka und Dönerwalzer vaziert. "Mit alles und scharf“ wurde Schubertsche Hausmannskost auf die Speiskarte gesetzt, "Schmankerln“ von Haydn, Brahms und Liszt werden mit pannonischer Note serviert, böhmisches Allerlei, exotische Eigenkreationen, koschere "nichtarische Arien“ und zum Dessert "Salzburger Nockerln“ gibt’s auch. Verfeinert soll auch noch mit arabischen und afrikanischen Ingredienzien werden. Beimpold, laut Eigendefinition eine "Burgpflanze“, servierte bereits auf einer CD mit dem Crossnova-Ensemble Literarisches mit einer musikalischen Melange, diesmal spannt sie den Bogen mit Texten von Friedrich Torberg, Robert Schneider oder Roda Roda. HR

Burg Rapottenstein, Sa 19.00


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