"Sind die Roma ein Problem? Oder haben sie eines?“

Politik | Rezension: Donja Noormofidi | aus FALTER 35/12 vom 29.08.2012

Der Journalist Norbert Mappes-Niediek hat ein Buch über die Roma geschrieben. Es erzählt über Urteile und Vorurteile

Erst jüngst ließ die französische Regierung wieder mehrere Romasiedlungen räumen und 240 Menschen nach Rumänien abschieben. Aus Ungarn kommen regelmäßig Berichte über rechtsradikale Übergriffe auf Roma. Und auch in Österreich wurden Bettelverbote verhängt, die vor allem Roma treffen sollten und die nun vom Verfassungsgerichtshof teilweise wieder aufgehoben worden sind.

Es ist ein sehr aktuelles Thema, dessen sich Norbert Mappes-Niediek, langjähriger Balkankorrespondent und Falter-Autor, in seinem neuen Buch "Arme Roma. Böse Zigeuner“ annimmt.

Obwohl die meisten Westeuropäer über Roma kaum etwas wissen und sie ihnen meist bloß als Bettler begegnen, die ihnen Plastikbecher entgegenstrecken, halten sich im Osten wie auch im Westen hartnäckig viele Vorurteile: Roma denken angeblich kaum an die Zukunft, ihnen liegt nichts an Bildung, sie wollen gar nicht arbeiten


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