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Bücher, kurz besprochen

Politik | Thomas Wallerberger | aus FALTER 35/12 vom 29.08.2012

Keine Zukunft mit Preisnachlass

Wer erinnert wann, wo, warum und wozu? Dieser Frage widmete sich das Symposium "Subjekt des Erinnerns?“, das von der Theodor-Kramer-Gesellschaft veranstaltet wurde und dessen 29 Beiträge nun gesammelt vorliegen. Die Theodor-Kramer-Gesellschaft beschäftigt sich seit den 1980er-Jahren mit der Literatur des Widerstands und des Exils. Sie kämpft gegen das Vergessen der künstlerischen Arbeit von geschätzten 1200 während Ständestaat-Diktatur und NS-Herrschaft geflüchteten österreichischen Autorinnen und Autoren.

In den Begrüßungsworten zum Symposium, die im Sammelband abgedruckt sind, sagt Nationalratspräsidentin Barbara Prammer: "Es wurde verabsäumt, Österreicherinnen und Österreicher, die ins Exil gehen mussten, wieder zurückzuholen.“ Der exilierte Schriftsteller Jean Amery drückte es so aus: "In a Wirtshaus, aus dem ma aussigschmissn worn is, geht man nimmer eini“, oder eben nur, wenn man wieder eingeladen wird!

In den Beiträgen des Sammelbands


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