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Pressekolumne

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 35/12 vom 29.08.2012

Hallo, WAZ, bitte kommen! Bei Hans-Peter Martin war der deutsche Kronen Zeitung-Hälfteeigentümer schneller zur Stelle. Als Martin 2006 ankündigte, für den Nationalrat zu kandidieren, musste die Krone seine Kolumne auf WAZ-Druck einstellen. Frank Stronach darf hingegen in der Krone bunt weiter aus "Franks Welt“ berichten. Und das, obwohl der austro-kanadische Milliardär erst vergangenes Wochenende auf dem Österreich-Cover das Ziel seiner Politmission verriet: "Ich will den Kanzler stellen.“

In der Krone bunt schreibt Stronach über seine wirtschaftspolitischen Ideen: "Jeder weiß, dass Verlustfirmen über kurz oder lang geschlossen werden müssen. Meistens kommen dann die Gewerkschaften, weil die glauben, besser zu wissen, wie man die Firma führen soll. Oder auch Wirtschaftsprofessoren.“ Vielleicht denkt sich die WAZ auch nur, dass man mit einer derartigen Retropolitik ohnehin keine Wähler gewinnen kann.


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