Die sanften Überwacher

Medien | Bericht: Ingrid Brodnig | aus FALTER 35/12 vom 29.08.2012

Eine Wiener Firma verspricht das scheinbar Unmögliche: Videoüberwachung, die die Privatsphäre respektiert

Überwachung am Schulhof: Zwei Mädchen zünden sich heimlich eine Zigarette an. Ein paar Burschen hänseln einander, nehmen sich in den Schwitzkasten, blödeln herum. Etwas entfernt fühlt sich ein Junge gerade unbeobachtet und bohrt in der Nase. Die Videokamera hat alles gesehen - Gesichter, Mimik und Gesten sind auf Band festgehalten.

Videoüberwachung in der Schule? Das gibt es tatsächlich. Immer mehr Bildungsstätten, Büros oder Geschäfte hängen Kameras auf. Doch in Zukunft könnten die Videos anders aussehen: verpixelt. Statt Gesichtern und Mienenspiel sieht man nur dann noch Umrisse und Bewegung. Wer live die Aufnahmen vom Pausenhof beobachtet, bekommt zwar das grobe Geschehen mit, erkennt zum Beispiel, wenn es zu einer Rauferei kommt; er sieht aber nicht jedes Detail. Das ist die Vision der Wiener Softwarefirma KiwiSecurity.

Sie entwickelt neuartige Überwachungstechnik


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige