"Meine Top Ten sehen jedes Mal ganz anders aus“

Feuilleton | Interview: Klaus Nüchtern und Michael Omasta | aus FALTER 35/12 vom 29.08.2012

Das Filmmuseum präsentiert 100 Vorschläge zur "Utopie Film“. Und Direktor Alexander Horwath spricht über Glanz und Elend der Bestenlisten

Alle zehn Jahre veröffentlicht das bedeutende britische Filmmagazin Sight&Sound eine Liste der besten Filme aller Zeiten. Seit 1952 werden die "Top Ten“ ermittelt, die soeben erfolgte Umfrage unter Kritikern und Regisseuren war wesentlich breiter angelegt als je zuvor. Dennoch oder gerade deswegen war das Ergebnis (siehe Marginalspalte) wenig überraschend und unterschied sich von den Bestenlisten vorangegangener Jahrzehnte nicht allzu sehr. Auffällig ist allerdings, dass die "Besten Filme aller Zeiten“ immer älter werden.

Um die Fragwürdigkeit solch kanonischer Festschreibungen zu thematisieren, eröffnet das Österreichische Filmmuseum seine Herbstsaison mit der breit angelegten Schau "Die Utopie Film. Leben und Kino: 100 Vorschläge“. Direktor Alexander Horwath, der das Haus in der Augustinerstraße seit 2002 leitet und "die Lust an der


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige