7  Sachen, die Sie über ÖFFI-STATIONSANSAGEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 35/12 vom 29.08.2012

Die Stationsansagen in den Wiener Öffis klingen grantig, oder?

Nicht mehr lange! Sie werden noch heuer durch eine wohlklingende Frauenstimme ersetzt.

Oho! Wieso das denn?

Als Teil des Projekts "Klangmarketing“. Die Leute sollen die Wiener Linien mit der neuen Stimme identifizieren. World-Class-Branding usw.

Tun Sie das nicht jetzt schon?

Na ja, im Moment sind Stationsdurchsagen, Störungshinweise und das besonders schöne "Zug fährt ab“ halt von unterschiedlichen Stimmen. In Zukunft kommt, bis auf Livedurchsagen, alles aus einem Mund.

Verstehe. Und wieso eine Frau?

Die Fahrgäste haben sich das gewünscht. Ab 10. September können die Leute zwei Wochen lang auf der Homepage der Wiener Linien abstimmen, welche vorausgewählte Dame "The Voice of Öffi“ wird.

Wird die neue Stimme wienerisch reden?

Eine leicht wienerische Farbe wird sie haben. Also kein breites "Kaisermühlen Blues“-Wienerisch, aber weit entfernt vom gefürchteten Buxtehude-Hochdeutsch.

Und Englisch?

Nicht native, aber halbwegs akzentfrei soll das Englisch sein. Also nix mehr mit "siti ärport treen“.

Könnte ja eigentlich ganz sexy werden. Ich hör schon die Glocken läuten!

Unwahrscheinlich. Zwar wird der charakteristische Gong vor der Ansage wahrscheinlich abgeschafft, durch Glocken wird er aber kaum ersetzt werden. Dafür wird darüber nachgedacht, die gesprochenen Warnhinweise durch Signaltöne zu ersetzen.


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