Auf die Räder, Kinder! Los!

Stadtleben | Radfahrschule: Davinia Stimson | aus FALTER 35/12 vom 29.08.2012

Gemeinsames Vorbereiten nimmt Eltern und Kindern die Angst vorm Radeln

Lange, lange vor Moped oder gar Auto kommt das Fahrrad und verheißt in jungen Jahren hauptsächlich eines: Freiheit. Zumindest auf dem Land. In Wien fuhren 2009 sogar weniger Kinder und Jugendliche mit dem Rad als noch 2002, zur Schule radelt fast niemand. Das liegt an der Radinfrastruktur, dem guten öffentlichen Verkehrsnetz - und der Angst der Eltern.

Ja, in Wien gibt es viel Verkehr. Und es ist laut. Und es stinkt. Das ist aber erstens nicht überall so und zweitens auch nicht zwingend gefährlich - mit der richtigen Vorbereitung.

Blickkontakt, bitte!

Klar muss lediglich sein: Kinder sind keine Erwachsenen. Sie sind kleiner. Da "sehen und gesehen werden“ im Straßenverkehr lebensnotwendig ist, sind Kinder hier doppelt im Nachteil. Einerseits ist das Gesichtsfeld erst mit zwölf vollständig ausgebildet, davor werden herannahende Fahrzeuge schlechter wahrgenommen. Andererseits werden Kinder durch ihre Größe leichter

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige