Wien, wo es isst  

Perchtoldsdorf: Speckgürtels dickste Stelle

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 35/12 vom 29.08.2012

Man kann Perchtoldsdorf ja eine Menge vorwerfen, von wegen Biederkeit und so. Aber was man Perchtoldsdorf nicht vorwerfen kann, ist ein Mangel an gotischen und barocken Häusern, ein Mangel an Heurigen (ungefähr in jedem zweiten der barocken Häuser) und schlechte Versorgung. Herrscht in anderen Speckgürtelzentralen wie Mödling Versorgungsödnis, könnte man hier fast meinen, in einer französischen Kleinstadt zu sein. (Dank an Nina Kaltenbrunner für Tipps!)

Iberico, Bergkäse, Lebkuchen

In der Wiener Gasse, Perchtoldsdorfs Haupteinkaufsstraße, gibt’s nicht nur eine propere Heiner-Filiale, den adretten Fleischhauer Schöny, sondern vor allem das Delikatessen- und Gemüsegeschäft von Renate Neubauer. Seit sechs Jahren wird der kleine Laden adretter und adretter. Obst und Gemüse sind nicht außergewöhnlich, aber tadellos. Dazu gibt’s die Wieser Marillenspezialitäten, Kusmi-Tee, feine Antipasti und die großartigen Terre-Exotique-Gewürze aus Frankreich.

Und gleich gegenüber das


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