"Trennung stand nie im Raum“

Lexikon | aus FALTER 35/12 vom 29.08.2012

Live in Wien: die isländische Band Sigur Rós über ihr erstes Album nach der Babypause

Vier Jahre lang war es still um Sigur Rós. Sänger Jónsi reüssierte 2010 mit seinem Soloalbum "Go“, Keyboarder Kjartan Sveinsson spezialisierte sich auf Filmmusik. Fast schien es so, als hätte sich das isländische Quartett aufgelöst. Im vergangenen Mai allerdings widerlegte die Band derartige Spekulationen - mit der Veröffentlichung ihres sechsten Albums. Auf "Valtari“ kehren Sigur Rós zu ihren Wurzeln zurück. Statt klassischer Songs stehen wieder süßliche Chorgesänge, schwerelose Geigen und Post-Rock-Anleihen im Vordergrund. Wie es zu dem Umschwung kam, erzählen Kjartan Sveinsson und Bassist Georg Holm im Interview.

Falter: Nach eurem letzten Album 2008 gab’s Trennungsgerüchte.

Wie ernst war die Situation?

Georg Holm: Seit 2000 waren wir ständig im Studio und auf Tour. Wir brauchten einfach eine Verschnaufpause. Dass die gleich vier Jahre dauern würde, war auch uns anfangs nicht klar.


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