Tipps

Gestraft mit Familie: "The Royal Tenenbaums“

Lexikon | aus FALTER 35/12 vom 29.08.2012

Richie war Juniorchampion im Tennis, Chas machte mit gezüchteten Dalmatinermäusen seine erste Million, und Margot, die zeitlebens darunter leidet, dass sie keine echte Tenenbaum, sondern nur adoptiert ist, feierte an ihrem zwölften Geburtstag mit einem depressiven Theaterstück ihr Debüt als Dramatikerin. Seither sind 22 Jahre vergangen, die Genies von einst haben sich zu Versagern ausgewachsen und kehren in ihr Elternhaus zurück. "The Royal Tenenbaums“ (2001) zählt zu den Meisterwerken der US-Komödie, aber man könnte sich den Film genauso gut als Tragödie vorstellen - wären da nicht Wes Andersons untrügliches Gespür für komische Situationen und absurdesten Wortwitz: "What?“ - "I didn’t say anything.“ - "When? Right now?“ MO

Kino am Dach, Sa 20.00 (dt. Fassung!)


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige