Nachgetragen 

 Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Politik | aus FALTER 36/12 vom 05.09.2012

Mit Breitband und Gemeinschaftsbüros gegen die Abwanderung

Benedikt Narodoslawsky

In Österreich ist eine schleichende Völkerwanderung im Gange: Die ländlichen Gebiete sterben aus, weil die Menschen in Massen in die großen Städte und deren Speckgürtel ziehen. Bis 2050 - so zeigen Berechnungen der Statistik Austria - wird es zu enormen Umwälzungen kommen. Städte und Dörfer ächzen bereits jetzt unter der Entwicklung. Die grünen Landtagsabgeordneten Christoph Chorherr (Wien) und Michel Reimon (Burgenland) wollen ihr entgegensteuern und setzen dabei bei der Arbeit an.

Ihre Idee: Wenn die Breitbandverbindung in schwachen Regionen zügig ausgebaut werde, könnten jene Berufstätigen auf dem Land gehalten werden, die lediglich Computer und Internet für ihre Arbeit brauchen. Parallel dazu solle sich das schnelle Internet auch auf den Pendlerverkehr auswirken. Burgenländer etwa, die heute täglich nach Wien pendeln müssen, könnten manche Tage in der eigenen Region arbeiten, wenn es die


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