Fußball Glosse

Was Rapid und der ORF gemeinsam haben

Stadtleben | aus FALTER 36/12 vom 05.09.2012

Schön, dass Rapid sich für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert hat. Obwohl es schon auch spannend zu beobachten gewesen wäre, wie der ORF seinen Sehern den ohne Fanbrille betrachtet nur mäßig brisanten Bewerb im Fall eines Scheiterns des letzten österreichischen Vereins schön geredet hätte. (Beim ORF macht sogar virtuelle Schadenfreude irgendwie Spaß.) Apropos virtuell: Obwohl nach den Fan-Randalen von Saloniki im ersten Heimspiel gegen Rosenborg Trondheim aus Norwegen ein sogenanntes "Geisterspiel“ ohne Zuschauer droht, will Rapid Europa-League-Abos für drei Spiele verkaufen; sollte das Trondheim-Match - wovon man leider ausgehen muss - ausfallen, bekommen die Abonnenten nur einen Gutschein zurück. Der Verein kassiert also Geld für etwas, was vermutlich gar nicht stattfinden wird. Und wenn es dann wirklich nicht stattfindet, bekommt man das Geld nicht wirklich zurück. So ähnlich macht es der ORF auch mit seinen Gebührenzahlern. F


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