Rudersport statt Paarungsort

Steiermark | Erkundung: Tiz Schaffer | aus FALTER 36/12 vom 05.09.2012

Die Murpromenade Graz-Süd ist nun eröffnet und möchte die Grazer näher ans Wasser bringen

Die Naturschützer sind sich einig: Der Bau einer Staustufe ist ein radikaler Eingriff in die Natur, die Arten- und Vegetationsvielfalt schrumpft beträchtlich. Für den Ökologen Steven J. Weiss, er ist Professor am Grazer Institut für Zoologie, ist das Gebiet eines Stauraums so wie jenes des Kraftwerks Gössendorf, das seit Ende letzten Jahres Strom erzeugt, verlorenes Terrain. Aber wenn aus Sicht des Naturschutzes das Unglück schon geschehen ist, spricht sich Weiss dafür aus, dieses Gebiet "für den Menschen attraktiv zu machen“. Nicht zuletzt deshalb, um die Mur den Leuten näherzubringen und damit auch Bewusstsein für diesen Lebensraum zu schaffen.

Die Murpromenade Graz-Süd, sie befindet sich entlang des Stauraums des Kraftwerks Gössendorf - die Mur fließt dort recht langsam -, ist ein Versuch, die Bürger näher ans Wasser zu bringen. Letztes Wochenende hätte sie mit einem Festakt


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