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"Teddy Toys“: Songs für dunkle Plüschmöbel

Lexikon | aus FALTER 36/12 vom 05.09.2012

Gekonnt mit Vintage-Ästhetik umzugehen weiß Lorelei Lee. Hinter dem bildmächtigen Namen stecken die Sängerin Sonia Romei und der Gitarrist und Elektroniker Palme. Kam das Debüt "Croissants“ (2008) noch ein wenig tiefgekühlt daher, so weiß das neue Album "Teddy Toys“ (Konkord) mit einer Mischung aus Jazzclub- und Nachtclub-Atmosphäre durchaus zu gefallen. Romei gibt sich in ihrem Gesang mal lasziv, dann wieder distanziert, die Musik setzt nicht nur auf Analog-Ästhetik, auch Dub-Einsprengsel und Erinnerungen an das, was man einst Vienna-Groove nannte, finden sich. Lorelei Lee treten im Radiokulturhaus nicht alleine auf. Während sie ihre CD präsentieren (als Gast hat sich David "Tanz Baby!“ Kleinl angesagt), spielt Tania Saedi das Programm ihres Debütalbums "Exhale“ zum letzten Mal, ehe sie im Studio verschwindet. SF

Radiokulturhaus, Do 20.00


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