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Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 37/12 vom 12.09.2012

IT-Kolumne

Als Geek hat man oft schlimme Jugenderfahrungen hinter sich. Die Klassenkameraden machten sich über die schrägen Hobbys (Science-Fiction, Fantasy, Computerzeug) lustig, bei den ersten Flirtversuchen zeigte sich das andere Geschlecht von den mühsam erlernten Klingonisch-Kenntnissen wenig angetan. So kommt es, dass viele Geeks ihre wahre Leidenschaft vor Fremden verbergen.

Zwar würde man gerne permanent Star-Trek-Zitate einstreuen, doch dann gilt man wieder als Freak. Es gibt nur einen Ausweg: Man muss zum Geekster werden. Das ist eine Mischung aus Geek und Hipster - Menschen, die ihren Fetisch ausleben und dabei stylish aussehen. Geekster tragen etwa Baumwolltaschen mit coolen Retro-Videospiel-Symbolen. Der Normalo erkennt die tiefere Bedeutung oft nicht, der Fan weiß aber sofort: ein Gleichgesinnter! So ist das mit uns leidgeprüften Geeks. Wir sind mindestens so gut getarnt wie ein romulanischer Bird-of-Prey.


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