Technik  Dinge, die uns brauchen

Magnetische Anziehungskraft: iPad und Tastatur

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 37/12 vom 12.09.2012

Das iPad ist ein nahezu perfektes Gerät, doch eine fundamentale Unvollkommenheit bleibt: Es fehlt die Tastatur. Mit dem virtuellen Keyboard kann man allenfalls knappe E-Mails schreiben. Bei längeren Texten wird es anstrengend, und Schreiben im Zehn-Finger-System klappt gar nicht.

Also suchen verschiedene Hersteller, inklusive Apple selbst, nach der idealen Zusatztastatur, die aus dem iPad ein halbwegs brauchbares Notebook macht. Nicht ideal ist etwa jene Apple-Tastatur, an die man das iPad nahezu aufrecht andocken muss. Das sieht einfach zu uncool aus, und viel Wackelei (etwa im Zug) verträgt diese Lösung auch nicht.

Besser sind Bluetooth-Tastaturen. Eine der besten ist das Ultrathin Keyboard Cover von Logitech (100 Euro). Der Clou: Die Tastatur ist genauso groß wie das iPad selbst und lässt sich magnetisch ans Display andocken, wodurch die Alu-Rückseite der Tastatur zur iPad-Hülle wird.

Schlau ist auch der eingebaute Akku mit Micro-USB-Anschluss, der via Handy oder Laptop aufgeladen werden kann. Das Tastaturlayout bietet eine Reihe von Zusatzfunktionen, wie etwa zum Ausschneiden oder Markieren - alles ganz brauchbar.

Die Bluetooth-Tastatur von Apple selbst ist allerdings mit 70 Euro deutlich billiger, wenn auch nicht so pfiffig konzipiert. Die Logitech-Tastatur wiegt zudem über 300 Gramm, das ist einfach zu viel. Tastaturfreunde werden vielleicht auf das "Surface“-Tablet von Microsoft warten, da ist das Keyboard schon integriert.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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