"Man muss immer zum Äußersten gehen, dann wird’s interessant“

Feuilleton | Interview: Klaus Nüchtern und Michael Omasta | aus FALTER 37/12 vom 12.09.2012

Michael Haneke ist Österreichs Exportschlager in Sachen Kultur. Der Filmregisseur und Cannes-Seriensieger selbst findet solche Nationalisierung von Leistungen aber schlicht "albern“

Michael Haneke ist ein vielbeschäftigter Mann. Sein Film "Amour“, mit dem er zum zweiten Mal innerhalb von nur drei Jahren beim Filmfestival in Cannes die Goldene Palme gewonnen hat, kommt nun regulär in die Kinos, da heißt es auch für den Regisseur, präsent zu sein. Zwischen einem Abstecher nach Kanada (wo "Amour“ beim renommierten Toronto Film Festival in der Reihe "Masters“ gezeigt wird) und Arbeitsaufenthalten in Madrid, wo Anfang nächsten Jahres Hanekes Inszenierung von "Così fan tutte“ am Teatro real Premiere hat (bevor sie dann nach Brüssel weiterzieht), ist Haneke hin und wieder auch in Wien. Interviews gibt er offiziell keine, dem Falter aber steht er für ein Gespräch gerne zu Verfügung. Wie immer findet das Gespräch im Café Eiles statt, und wie immer begrüßt Haneke den Fotografen


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