Schalko statt Falco

Feuilleton | Porträt: Sebastian Fasthuber, Wolfgang Kralicek | aus FALTER 37/12 vom 12.09.2012

Der Schauspieler Manuel Rubey war Popsänger und wurde als Popstar-Darsteller bekannt. Jetzt sieht man, was er wirklich kann

Manuel Rubey hat ein Hobby mit Alleinstellungsmerkmal. Er sammelt Anfragen, in denen er gebeten wird, noch einmal Falco zu spielen.

Rund 180 davon, darunter finanziell höchst lukrative, sind bisher zusammengekommen: "Das geht von Werbungen sprechen bis zur Mitternachtseinlage“, sagt Rubey, der in Thomas Roths Falco-Biopic "Verdammt, wir leben noch!“ (2008) die Hauptrolle spielte. "Ich hätte mir damit eine goldene Nase verdienen können, aber ich habe mir geschworen, nach der letzten Klappe nichts mehr in diese Richtung zu machen.“

Die Falco-Erfahrung war für den 33-jährigen Wiener vor allem als Crashkurs im Umgang mit den Medien lehrreich. Zum Kinostart hatte er sich noch einmal auf Falco trimmen lassen. TV-Media wollte ein Coverfoto. "Es war ausgemacht, dass es nur dieses eine Foto gibt, sonst nichts“, erinnert er sich. "Aber dann hat mich schon die Maskenbildnerin


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