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Feuilleton | aus FALTER 37/12 vom 12.09.2012

Kultur kurz

Preis für Ulrich Seidl

Der österreichische Regisseur Ulrich Seidl gewann bei den Filmfestspielen von Venedig einen Preis. Sein Film "Paradies: Glaube“ bekam den Spezialpreis der Jury. Er ist der zweite Teil einer Trilogie zum Thema Paradies und handelt von einer katholischen Krankenschwester (Maria Hofstätter), die Jesus anbetet und Menschen bekehren möchte. Der Film beinhaltet eine Szene, in der das Kruzifix als Dildo benutzt wird, was dem Regisseur eine Anzeige wegen Blasphemie einbrachte. Seidls "Hundstage“ wurde 2001 in Venedig mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. Der Hauptpreis, der Goldene Löwe, ging an das Drama "Pieta“ vom Südkoreaner Kim Ki-duk.

Zum Nachsitzen nach Linz!

Der Linzer Posthof veranstaltet im Oktober ein neues Theaterfestival namens Last Minute. In dessen Rahmen sind zwei Aufführungen zu sehen, die voriges Jahr unter den Top 3 der Falter-Jahreswertung waren: "Mission“ (Platz 1) und "Before Your Very Eyes“ (Platz 3). Wer diese Sternstunden

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