7 Sachen, die Sie über E-BUSSE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 37/12 vom 12.09.2012

E-Busse mit E wie elektrisch?

No, na! Gibt es etwa noch ein anderes Anfangs-E?! Egal, ob E-Bus, E-Card, E-Mail, oder E-Learning - das E steht immer für electronic. Deshalb meint besagter E-Bus logischerweise auch den, mit elektrischem Strom gespeisten Bus.

Solche fahren doch in der Innenstadt!

Richtig. 2011 wurden sie testgefahren und nun sind die ersten zwölf E-Busse - genauer gesagt ElectriCitybusse - für den Linienverkehr in Betrieb genommen. Bis zum Sommer 2013 sollen zwei Linien ausschließlich von E-Bussen bedient werden.

Auf welchen Linien fahren sie?

Vorerst nur auf den Citybus-Linien 2A und 3A.

Warum kommen die E-Busse erst jetzt?

Der ausschlaggebende Grund, warum Wien als letzter Abnehmer für Flüssiggasbusse nun endlich auch umrüstet, liegt darin, dass der einzige Anbieter deren Produktion einstellt.

Also nicht nur, weil "vollkommen elektrisch, nahezu geräuschlos und besser für die Umwelt“, wie laut Aussendung?

Nicht nur, aber sicher auch.

Wie werden diese Busse aufgeladen - mit einem Kabel?

Mittels Stromabnehmer auf dem Dach. Die Endstationen Schwarzenbergplatz und Schottenring sind jetzt nämlich auch Ladestationen: per Knopfdruck verbindet sich der Abnehmer mit dem Kabel. Zusätzlich werden sie nachtsüber in der Garage aufgeladen.

Und fahren E-Busse echt geräuschlos?

Völlig geräuschlos bewegt sich sicherlich nicht einmal eine Raubkatze auf Beutejagd. Dennoch: Laut Umweltministerium sollen die Lärmemissionen der E-ler gering sein.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige