Guten Rutsch!

Stadtleben | Buchhandlungsbesuch: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 37/12 vom 12.09.2012

Kinderbuchhandlungen: Lesern in spe muss man mehr als Bücher verkaufen - die wollen Spaß!

Früher war das so: Da gab es das eine Schuhgeschäft mit der Kinderabteilung im Keller, und um dorthin zu gelangen, konnten Kinder eine Rutsche nehmen. Deshalb war Schuhekaufen wahnsinnig attraktiv. Heute stellt man die lieben Kleinen in Kleidergeschäften vor Zeichentrickvideos ab, wo sie sich hypnotisieren lassen. Während die lieben Großen in aller Ruhe Kinderkleidung kaufen.

Nun möchte man meinen, dass Kinderbuchhandlungen oder -abteilungen sowieso schon irre spannend sind. Und trotzdem funktioniert der Trick mit der Rutsche in den Keller immer noch. Zumindest im Falle der Herder-Zach-Buchhandlung (1., Wollzeile 33, www.herder.at). Womöglich gab es auch für die Rutsche 2011 den ersten Platz im Wettbewerb um die kreativste Kinderbuchhandlung Österreichs.

Vielleicht aber auch, weil’s beim Herder nicht nur sehr viele Bücher für Kinder und Jugendliche gibt, sondern auch eine Kuschelecke, Sitzgruppen


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