Qualitätszeitung: Du musst es elfmal sagen

Prinzipielles | Gewissenserforschung: Armin Thurnher | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Thema Qualität Elf Kriterien journalistischer Qualität, und was der Falter damit zu tun hat

Gern bin ich bereit, mich lächerlich zu machen, indem ich versuche zu definieren, was journalistische Qualität in Hinblick auf den Falter bedeutet. Erschwerend wirkt dabei, dass die Ansage seit 35 Jahren stattfindet. Sie können es an den Editorials der beiliegenden Ausgabe 1/1977 feststellen: Schon damals stellten wir den Anspruch, auf der anderen Waagschale zu liegen. Das war auf die Werbung bezogen; verallgemeinert man es auf kommerzgetriebenen Journalismus und andere Formen der Kommerzialisierung, sehen wir das noch heute so. Fest steht: Wir behaupteten von Anfang an, Qualitätsjournalismus zu machen.

Ein vielstrapaziertes Schlagwort, dieser Qualitätsjournalismus. Man kann es bald selber nicht mehr hören. Unsere Art von Qualitätsjournalismus muss zudem von Redaktionsgröße, Korrespondentennetzen, Herausgeberstäben und dergleichen abstrahieren können. Müsste ich abgesehen von alledem


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