Raff die Zeit: 35 Jahre Falter


Armin Thurnher
Historisches | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Rückblick Vom fanzineartigen Szeneblatt zur kleinen, feinen Qualitätszeitung in nur 35 Jahren

Der erste Falter erschien Ende Mai 1977. Die Arena war im Sommer 1976 besetzt worden; hunderttausende Wienerinnen und Wiener hatten ihr Interesse an einer offeneren Gesellschaft gezeigt. Die Arena arbeitete den 68er-Schock auf Österreichisch auf - als Kulturschock. Sie machte ein Potenzial an Publikum sichtbar, das den Falter-Gründer Walter Kienreich, einen Dissertanten an der Theaterwissenschaft, ermutigte, sein Projekt zu starten. Er wollte einen Kommilitonen (den Autor) zur Mitarbeit gewinnen, der lehnte ab und empfahl ihm einen anderen, den früh verstorbenen Christian Martin Fuchs. Wenige Wochen später war er doch mit an Bord.

Hierarchie gab es keine; Rechtsform blieb die ersten Jahre hindurch ein in Gründung befindlicher Verein. Organisationsform: Alle machen alles, zumindest reden alle bei allem mit. Chef gibt es keinen. Lohn und Honorar ebenfalls nicht: Alle kamen überein, zwei Jahre

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