15 Jahre Online. Die technologie-gläubigen Babyboomer des Falter


Nerd-Report: Armin Thurnher
Digitaler Falter | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Der Falter ist bekannt für das niedrige Durchschnittsalter seiner Mitarbeiter, und so erklärt sich wohl auch die geringe Berührungsangst innerhalb des Verlags in Sachen zeitgemäße elektronische Kommunikationstechnologien. Vom Computer bis zum Satellitenfernsehen werden diese modernen Werkzeuge von den technologiegläubigen Babyboomern des Falter als wesentliche Voraussetzung betrachtet, um überhaupt Spaß an der täglichen Arbeit haben zu können.“ Das schrieb Thomas Fürstner, später Professor für Medien am ZKM Karlsruhe und der Angewandten in Wien, im 20-Jahre-Falter-Jubelheft 1997. Fürstner betreute in diesen Jahren den digitalen Auftritt des Falter.

Die Stimmung im Verlag beschrieb er so: "Dementsprechend früh wurde im Falter begonnen, mit den Möglichkeiten elektronischen Publizierens zu experimentieren. Die digitale Initialzündung ging dabei von Thomas Seifert aus, der bereits 1994 versuchte, Falter-Geschäftsführer Siegmar Schlager von zwei Dingen zu überzeugen: erstens,

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